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Denken ist schwer, darum urteilen die meisten (C.G. Jung)

Schluckbeschwerden

Schluckbeschwerden bei Multiple Sklerose, beruhen auf Störungen oder Lähmungen von Hirnnerven. Schluckstörungen treten am häufigsten während eines akuten Schubes mit Hirnstammbeteiligung, oder bei chronisch-progredienten Verlaufssformen auf. Es besteht in diesem Zusammenhang eine große Gefahr für Lungenentzündungen, durch verschlucken von Nahrung oder Fremdkörpern durch die Luftröhre.

Schlimmstenfalls kann der Erkrankte nur über eine PEG-Sonde (Magensonde) ernährt werden. Da in diesem Fall keine Nahrung mehr an die Geschmacksnerven kommt, sind viele davon Betroffene unzufrieden. Eine mögliche Lösung ist, Nahrung ganz fein zu Passieren und dem Erkrankten vorsichtig minimal etwas in den Mund zu geben, nur so viel, das es für einen Geschmack reicht und es wieder ausgespuckt werden kann.


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