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Die Unwissenheit ist der Wahrheit näher als das Vorurteil. (Lenin)

Nervenwasseruntersuchung / Lumbalpunktion

Durch die Nervenwasseruntersuchung kann ein entzündlicher Prozeß im Gehirn festgestellt werden. Es wird durch eine Punktion an einem bestimmten Punkt an der Wirbelsäule aus dem Nervenkanal entnommen. Im Nervenwasser (Liquor) sind bei einer MS bestimmte Eiweißkörper nachweisbar, die bei der Diagnose helfen, außerdem kann bei MS die Liquorzellzahl erhöht sein. Bei manchen Erkrankten ist trotz klarem Krankheitsbild, nichts im Liquor zu erkennen.

Die Untersuchung selbst ist unangenehm, da sie mit sehr viel Angst belegt ist. Danach ist man erstaunt, dass sie schon vorbei ist. Manches mal geht es aber auch nicht so ganz ohne Schmerzen, wenn mit der Nadel ein Nerv getroffen wird oder der Erkrankte sehr verspannt ist. Unangenehm kann es werden, wenn man die strikte Bettruhe danach nicht einhält. Unter Umständen kann es zu starker Übelkeit mit Erbrechen und heftigen Schmerzen kommen. Das kann einige Tage anhalten, man sollte das nicht unterschätzen.


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