Die klinischen Untersuchungen richten sich nach den Beschwerden des Erkrankten. Es gibt eine Reihe von neurologischen Untersuchungen, wie z.B. die Überprüfung des Gleichgewichts, der Koordination, der Berührungsempfindlichkeit, der Muskelspannung, der Lähmung (Parese), der Reflexe, z.B. das Babinskizeichen (Fußsohle), und viele verschiedene andere Untersuchungen.
Es muss die Funktionsfähigkeit der Nerven, die Bewußtseinslage, die Psyche und die Sprache des Erkrankten beurteilt werden. Dazu kommen die normalen Laboruntersuchungen, wie z. B. Blut, Urin usw. Natürlich muss auch ein EEG gemacht werden, sowie Untersuchungen je nach Beschwerden, z. B. Augen oder Ohren. Das Ziel ist Erkrankungen auszuschließen, bis die Wahrscheinlichste übrig bleibt. Dadurch kann es auch zu umfangreichen Allergietests kommen, orthopädischen Untersuchungen, so wie zu einem Aids-Test.
Zur klinischen Untersuchung gehört die Lumbalpunktion (Nervenwasser), genauso wie die Kernspintomographie (MRT) und andere bildgebenden Verfahren.