Besonders wichtig bei MS-Kranken, aber besonders für jene mit vermehrter Muskelspannung (Spastik) und bei Koordinationsstörungen. Zielgerechtere Bewegungen werden durch großräumige, rhytmische Bewegungsabläufe, auch gegen Widerstand, und Einüben von gezielten Bewegungsabläufen geübt.
Ziel ist es, die Bewegungsfähigkeit solange wie möglich zu erhalten und die noch verbliebene Muskelkraft durch ständige Übungen zu stärken. Die Körperteile, die nicht mehr vom Patienten selbst bewegt werden können, müssen vom Krankengymnasten durchbewegt werden.
Auch im Bereich der Krankengymnastik gibt es verschiedene Ansätze, z.B. nach BOBATH, PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation) oder nach VOJTA, wobei es wieder gilt, Arzt und Krankengymnasten ansprechen und ausprobieren.
Unterstützend wirken auch folgende Therapien: