Hallo.
Meine Frau (28) und ich (30) haben letzten Mittwoch erfahren, daß sie an MS erkrankt ist. Schon im Februar 2005 hatte Sie wochenlang Augenbeschwerden, die Augen "kullerten" hin und her, konnte nichts lesen, da sie Doppelbilder sah. Damals in Krankenhaus vermuteten die Ärzte, sie hätte MS. Der Stationsarzt meinte, falls es nie mehr vorkommt, dann war das kein MS. Leider kam es letzte Woche anders. Meine liebe Frau klagte über Taubheit in den Beinen, so eine Art knibbern. Der Hausarzt schickte sie sofort in den Krankenhaus mit der MS Diagnose. Auf dem Weg dorthin waren wir wie gelähmt. Jedoch klärte uns der Arzt dort über die Krankheit und er erklärte uns die zwei Arten der MS-Krankheit: Progressive und Schubweise. Momentan ist es so, als ob sie Schubweise die Beschwerde kriegt. Nach 3tägigen Kortisonbehandlung hatte sie mit den Spritzen begonnen. Ihr wurde das Medikament Copaxone vorgeschlagen, was sie auch seit 3 Tagen zu sich spritzt.
Natürlich sind wir zu tiefsten geschockt, natürlich sind wir traurig und wissen noch gar nichts über die Krankheit.
Ich liebe meine Frau um so mehr, kann mir mein Leben ohne sie nicht vorstellen. Wir werden hoffentlich einen guten Neurologen in Stuttgart finden, der sie in der Zukunft begleitet. Ein Kinderwunsch steht auch auf der Liste. Auch diesen wollen wir nicht aufgeben.
Ich weiß das es für jeden schwer ist, überhaupt zu verstehen:wieso habe ich die Krankheit und nicht jemand anders.... - aber der liebe Gott wollte es so. Und deswegen werden meine Frau und ich nie aufgeben, wir werden ihr die Stin anbieten, so wie ein User es geschrieben hat.
Danke Leute.
e-mail: Jurica
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