Hallo,
ich habe seit 19 Jahren MS. Bis jetzt kann ich noch laufen, aber nur kürzere Strecken. Mein Problem ist, daß ich "nur" Hausfrau bin. Liebend gerne würde ich "richtig" arbeiten gehen, nur so manches mal bin ich froh, wenn ich den Haushalt erledigen kann. Mitlerweile ist mein Frust so groß, daß ich es körperlich merke (Gefühlsstörungen und Gehstörungen). Warum ist man als Nurhausfrau nichts wert?
Dabei sorge ich dafür, daß mein Mann und meine Kinder sauber und ordentlich zur Arbeit bzw. zur Schule kommen. Immer was zu Essen da ist und die Wohnung in Ordnung ist. Trotzdem, wenn ich krank bin heißt es als Nurhausfrau gibt es keinen Krankenschein, also aufraffen und durch. Als wäre man als Hausfrau nicht schon genug gestraft. 7 Tage arbeiten umsonst und ohne irgendwelche Anerkennung. Ist das Leben nicht zum Kotzen.
So mein Frust ist von der Seele.
Was kann ich dagegen tun, daß sich alles gleich körperlich auswirkt? Zum Psychiater will ich nicht! Habt ihr einen Rat für mich? Es wäre sehr schön.
Gruß, Petra
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