Eine Empfehlung will ich natürlich nicht abgeben. Aber: Vor fünf Jahren hatte ich mit 35 den ersten Schub, auf den innerhalb von 18 Monaten 2 weitere folgten. Zu sagen wir mal 98% haben sich aber alle Beeinträchtigungen schnell zurückgebildet. Das erste halbe Jahr haben die hiesigen Ärzte aber wirklich mit Steinzeitmethoden an mir herumgepfuscht. Die Marianne-Strauß-Klinik war dann eine echte Hilfe - ambulant, unbürokratisch und sehr freundlich.
Jetzt kommt's: Seit ungefähr 4 Jahren schlucke ich Phlogenzym, seit 3 1/2 Jahren bin ich ohne Schub. Da Phlogenzym keinerlei Nebenwirkungen zu haben scheint, spricht auch nichts dagegen. Als die DAK zunächst Zicken machen wollte, habe ich erklärt, daß ich dann zum Interferon ö.ä. greifen würde, so daß es richtig teuer würde. Seit dem bezahlt die Kasse ohne Probleme.
Da das Rauchen ja auch das Immunsystem schwächt, würde mich interessieren, ob es eine Statistik gibt zu rauchenden MSlern.
Auslöser war bei mir möglicherweise die fehlgeschlagene Desensibilisierung gegen Heuschnupfen, die ich nach 2 Sitzungen wegen Unverträglichkeit abbrechen mußte. Ungefähr 2 Jahre vor dem 1. Schub ging es bei mir mit den Allergien los; jährlich werden es mehr.
Gibt es unter den MSlern, die diese Seite lesen auch Narkoleptiker? Ich sammle anscheinend seltene Krankheiten, die nicht wehtun.
Peter Lipp
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